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 Lilith's Wohnung

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Lilith
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BeitragThema: Lilith's Wohnung   So 05 Jan 2014, 17:31

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Lilith wohnt in einer Einzimmerwohnung. Überall wimmelt es von Katzen!
In der Ecke steht ein gemütliches riesiges Bett, in dem mindestens drei Leute schlafen können. Daneben steht ein Schreibtisch mit einem Regal in dem haufenweise Bücher über Medizin und Heilung stehen.
Auf der anderen Seite ist ein Minikühlschrank, sowie ein kleiner Herd und ein Waschbecken.
In der Mitte ist ein kleiner Tisch mit zwei Stühlen auf dem es sich aber einige Katzen bequem gemacht haben.
An der Wand steht ein großes Bücherregal, erneut mit vielen Büchern über die Heilkunst.
Ansonsten ist das Zimmer in einem hellen Grünton gestrichen. Die Vorhänge am Fenster sind in einem gelblichen Ton gehalten.
Und noch etwas: das Zimmer ist verdammt unordentlich.
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Lilith
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BeitragThema: Re: Lilith's Wohnung   So 05 Jan 2014, 20:46

Gähnend und müde erhob sich Lilith aus ihrem Bett, während ihr eine der Katzen auf die Schulter sprang und sich krampfhaft an ihr festhielt. Die pieksenden kleinen Krallen störten Lilith jedoch nicht und sie ging ins Badezimmer, um sich zu duschen und für die Arbeit fertig zu machen.
Eigentlich hatte sie an diesem Morgen keine Lust gehabt rauszugehen. Sie war viel zu müde und wollte weiter von dem hübschen Typen träumen, der kurz vor Abbruch des Traumes dabei gewesen war sie zu küssen.
Seufzend zog sie sich an, ihren Pulli, den Rock und die Strumpfhose. Stülpte sich ihre Stiefel über die Füße und begann - weil es ihr eben erst eingefallen war - ihr Haar vor dem Spiegel zurecht zu machen. Unter ihren Augen zeichneten sich dicke Augenringe. Letzte Nacht hatte sie eindeutig zuviel gezockt.
Als sie fertig war und losgehbereit, schnappte sie sich ihre Tasche, in die noch schnell eines der schwarzen Kätzchen hüpfte und zog sich ihren Mantel unliebevoll an.
Dann verließ sie die Wohnung und trat in den Schnee, murrend.

Geht zu: Wohnheim, Das Eingangstor

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BeitragThema: Re: Lilith's Wohnung   Mo 13 Jan 2014, 19:20

Kommt von Kamuis Haus

Müde schloss Lilith ihre Wohnungstür auf und wurde dort schon von ihren Katzen begrüßt. Ein erleichterndes Gefühl beschlich sie, als sie die Schuhe von ihren Füßen stülpte, ihren Mantel auf die Erde fallen und sich auf ihr Bett fallen ließ. Es war so angenehm.
Nach einigen Minuten zog sie sich aus und nahm ein Bad ohne etwas zu essen. Sie fühlte sich als wäre sie im Himmel, als sie in dem heißen Wasser lag und einfach nur entspannen konnte.
Der Tag war anstrengend gewesen, ganz zu schweigen von dem riesigen Monster-Vogel und dem verpatzten Trank im Alchemielabor. Sie fragte sich zum ersten mal nach langer Zeit, ob es nicht vielleicht doch besser wäre den Huntern beizutreten.
Doch dieser Gedanke war absurd. Sie hatte einen Traum und diesen würde sie erreichen, egal was sie dafür tun musste.
Nach einer halben Stunde krabbelte sie aus der Wanne und zog sich ein langes Shirt und ihre Unterwäsche an. Danach ließ sie sich erneut auf ihr weiches Bett fallen, deckte sich zu und wurde sofort von ihren Katzen umschwärmt, die sich schnurrend an sie kuschelten.
Es dauerte nur wenige Minuten und Lilith war eingeschlafen.

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BeitragThema: Re: Lilith's Wohnung   Mo 13 Jan 2014, 23:49

Mi kommt aus den Marktuntergrund //// Detektivarbeit für Mission Nummer 6

"Halt, nicht so schnell", rufe ich der Katze hinterher. "Wo bringst du mich denn hin?"
Ich renne jetzt schon eine ganze Weile. Ich musste meinen Detktivhut festhalten. Das muss in Filmen nie jemand machen. Vermutlich sehe ich sehr dumm aus. Vielleicht flattern in Filmen aus diesen Grund keine Hüte weg? Verfolgt die Katze nur eine Maus? Ich zweifle daran zweifel irgendwo anzukommen,  bleibt die Katze stehen. Komische Katze. Ihr Selbsterhaltungstrieb ist nicht sehr hoch, dachte ich. Fast hätte ich sie überrannt.
"murr", murrte die Katze.
"Danke meine Kleine", sage ich keuchend zu ihr. Ich falle zu Boden und streichle sie. "Wer wohnt hier?"
Die Häuser sehen alle sehr nett aus. Vermutlich wurden sie besonders schön aufgebaut, damit man es zum Wohnen angenehm hat. Ich sollte mir auch so eine Wohnung zulegen. Irgendwann. Manchmal finde ich vor lauter Krempel mein Bett nicht mehr. So groß sehen die Wohnungen nicht aus, das wäre zumindest ein kleiner Fortschritt.
Ich stehe auf und schaue nochmal die Katze an. "Soll ich wirklich?"
"murr", gibt die Katze von sich und nickt.
Ich klingel. Warte. In der Zeit, wo ich warte, kann ich auch die Tür untersuchen. Ich ziehe meine Lupe hervor und gebe jene Geräusche von mir, wie auch die im Fernsehen vorkommen. "Ah" und "Oh", sowie "Ahaaa"
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BeitragThema: Re: Lilith's Wohnung   Di 14 Jan 2014, 12:48

Lilith murmelte etwas vor sich hin, bevor sie von dem Klingeln wach wurde.
Langsam öffnete sie die Augen und starrte an die Decke. Ihre Katzen um sie herum waren ebenfalls wach und sprangen vom Bett hinunter.
Lilith begann zu grummeln.
"Ich hoffe er oder sie hat einen verdammt guten Grund mich um diese Zeit aus dem Bett zu klingeln ..." Sie sah zum Wecker hinüber und wurde noch wütender, als sie die Uhrzeit sah.
Schlurfend kam sie auf die Beine und zog ihr Shirt weiter herunter, da sie keine Hose auf die schnelle fand.
Dann öffnete sie die Tür.
Ihre Augen wurden riesig, als sie sah wer dort vor ihrer Tür stand. Kurz hatte sie das Eindruck das der Sensei eine Vorliebe für Masochismus hatte, aber vielleicht war er sich seiner todesmutigen Aktion auch nicht klar.
Sie verschrenkte die Arme vor der Brust und starrte ihn wütend an. Dann wieder ein dunkles Grinsen.
"Kato-Sensei. Was kann ich zu so später Stunde für sie tun!?"

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BeitragThema: Re: Lilith's Wohnung   Di 14 Jan 2014, 13:11

Etws klappert. Na endlich. Ich warte schon eine ganze Weile. Inzwischen ist die Sonne untergegangen. Es scheint jemand zu kommen. Ich höre Getrampel und Miauzen. Ob ich hier das Kind finden werde? War es überhaupt die richtige Spur, um das Kind zu finden? Oder traf ich die Katze nur durch Zufall, als sie nach hause wollte? Ich bin fest entschlossen eine Spur zu finden!
Ich bekomme eine Schnappatmung, als sich die Tür öffnet. Da steht sie wieder. Lilith. Das kann doch nicht wahr sein.
"Oje, nun, hallo Lilith", sage ich verlegen. Als ich an ihr herunter schaue, wurde ich rot. Das kann doch nur wieder in einer Tragödie enden, wo alles falsch verstanden wird, was verstanden werden kann. "äh, ist das eine Trick? Ich meine.. sie hätten mich vermutlich schon das letzte mal umgebracht, wenn sie wollten. Und nun ja", ich taste meinen Kopf ab, um sicher zu gehen, dass ich wirklich lebe. "ich lebe noch. Daher gehe ich davon aus, dass sie mich nicht umbringen wollen?" Ich blicke mich schüchtern um. Niemand war zu sehen. "In diesem Zusammenhang möchte ich mich bei dir entschuldigen, Lilith. Vielleicht gab es einige Zusammenhänge die ich missverstanden habe. Das Schicksal scheint uns zu vereinen wollen", sage ich mit einen zwinkern im Gesicht.
"Dennoch muss ich die friedliche Abendstunde stören. Ich bin zur Zeit als Detektiv unterwegs. Schauen sie", ich zeigte auf meinen Detektivhut. "das sollte als Bestätigung reichen. Darf ich eintreten? Ich muss dir einige Fragen stellen."
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BeitragThema: Re: Lilith's Wohnung   Di 14 Jan 2014, 14:42

"Oje, nun, hallo Lilith", sage Mi Kato-Sensei verlegen. Lilith sah wie er an ihr herunter schaute und rot wurde. Nahezu wirkte er verlegen, aber Lilith sagte noch nichts weiter dazu. Sie wollte hören, was der Typ ihr zu sagen hatte.
"Äh, ist das eine Trick? Ich meine.. sie hätten mich vermutlich schon das letzte mal umgebracht, wenn sie wollten. Und nun ja", er taste seinen Kopf ab, während Lilith die Stirn runzelte. Was zum Teufel tat er da?
"Ich lebe noch. Daher gehe ich davon aus, dass sie mich nicht umbringen wollen?" Ihr Grinsen wurde stärker, aber sie sagte noch immer nichts dazu.
"In diesem Zusammenhang möchte ich mich bei dir entschuldigen, Lilith. Vielleicht gab es einige Zusammenhänge die ich missverstanden habe. Das Schicksal scheint uns zu vereinen wollen." Liliths Kiefer klappte herunter, als hätte sie sich soeben verhört. Hatt er sich tatsächlich entschuldigt? Allerdings hätte er sich den Teil danach schenken können, fand sie, aber eine Entschuldigung sollte man schon schätzen.
"Dennoch muss ich die friedliche Abendstunde stören. Ich bin zur Zeit als Detektiv unterwegs. Schauen sie", er zeigte auf seinen Hut. "das sollte als Bestätigung reichen. Darf ich eintreten? Ich muss dir einige Fragen stellen." Lilith betrachtete den Hut.
"Detektive tragen also solche Hüte, ja?" Zwei ihrer Katzen aus der Wohnung umgarnten ihre Beine und schnurrten. Liebevoll blickte sie zu ihnen hinab und dann wieder genervt zu Kato-Sensei.
Oft hatte sie sich gefragt wie alt der Typ wohl sei. Tatsächlich fand sie es seltsam, das er Lehrer war, obwohl er so aussah, als hätte er dasselbe Alter wie sie.
Was sollte sie also mit ihm machen? Sie tippte mit dem Zeigefinger gegen ihre Lippen.
"Was machen wir jetzt mit ihm, he", fragte sie herunterblickend auf ihre Katzen. Sie miauten.
"Hmm ja, das denke ich." Dann sah sie wieder zu dem Hut.
"Da sie mich aus meinem wundervollen Schönheitsschlaf geweckt haben - was man übrigens nicht mit einer feinen Dame macht - und ich aus diesem Grund nicht sofort wieder einschlafen werde können, dürfen sie hinein kommen! ABER NUR, unter zwei Bedingungen!" Sie hielt ihm zwei Finger vor die Nase und lehnte sich gegen den Türrahmen.
"Erstens!", - sie hielt den Zeigefinger hoch - "sie sagen mir zunächst, um was für einen Fall sich handelt! Je nachdem, ob ich ihn für wichtig erachte oder nicht, werde ich sie herein lassen!" Dann räusperte sie sich.
"Und zweitens!", - sie fügte zum Zeigefinger den Mittelfinger hinzu - "ich darf ihren Hut in meiner Wohnung tragen!" Sie blickte wieder auf den Hut. Sie fand ihn mega cool.
Die Katzen an ihren Füßen schnurrten erneut.

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BeitragThema: Re: Lilith's Wohnung   Di 14 Jan 2014, 15:45

Zwei Katzen umgarnen Liliths Beine.
"Die sehen aber putzig aus", murmel ich und höre für einen Moment nicht mehr zu. Ich beuge mich wie hypnotisiert zu den Katzen herunter, um sie zu kraulen. "Na, ihr seit ja süße kleine Kätzchen." Da wird mir klar, dass Lilith mit bloßen Shirt vor mir steht. Ich springe auf und werde noch röter. Ich riss meinen Kopf in die Luft, um nur nicht den Anschein zu erwecken, dass ich etwas schmutziges gedacht habe. Aber sie trug wieder eins! Ein blaues Höschen, mit einem kleinen Kätzchen drauf. Das ist soooo süüüüüß. Sie ist so unfassbar süß! Mein Körper wird ganz heiß.
Ich wurde von meinen Träumen aufgeweckt, als sie mir einen Finger unter die Nase hält. Mist! Hat sie mich durchschaut! Ich sollte ihr lieber schnell, meine Gefühle offenbaren, bevor sie es missversteht. "Ich lie-", ich unterbreche mich schnell, als von einer Bedingung erzählt. Vielleicht habe ich es wieder falsch gedeutet. Ich kann dieses Mädchen einfach nicht verstehen! Verflixt!
Ich überlege. "Wie du weißt bin ich Sensei. Ich komme oft gedankenlos herüber, aber ich bin dennoch für viele Kinder verantwortlich und nehme diese Aufgabe sehr ernst. Ein Kind ist verschwunden. Den letzten Anhaltspunkt fand ich im Marktuntergrund. Dort soll er zuletzt gewesen sein. Eine Katze - schau", ich zeige auf die Katze, die noch immer hinter mir saß. "- zeigte mir den weg zu dieser Wohnung. Es muss eine Verbindung geben. Das verriet mir Piep, mein treuer Begleiter", erklärte Mi zögernd. "Ihr kennt euch bereits"
"piep", zwitscherte der Spatz, von seiner Schulter herunter.
"Versteh mich nicht falsch, ich verdächtige dich nicht. Auch wenn du mich umbringen wolltest", sage ich aufgeregt zu ihr. Da fühle ich den kalten Schweiß auf meiner Stirn. Wie konnte ich das nur sagen? "Äh, ich meine, ich glaubte das du mich umbringen wolltest."
Ich muss durchatmen! Eins, zwei, drei, vier, fünf und sechs. Jetzt bin ich ruhiger. Ich lächle Lilith an. Ich sollte natürlicher wirken. Aber dieses Höschen geht mir nicht aus den Kopf. Ich stell mich an, wie ein Trottel. Natürlich wirken!
"meinen Hut möchtest du tragen?" Ich schaue sie skeptisch an.
"Du kommst aber auf putzige Ideen!" Ich lache und wuschele ihr durch die Haare. "Na schön! Aber das macht dich noch lange nicht zu einer Detektivin!" Ich grinste sie an und setzte ihr den Hut auf.
"Darf ich jetzt reinkommen?"
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BeitragThema: Re: Lilith's Wohnung   Di 14 Jan 2014, 21:17

Als sich die Gesichtsfarbe des Senseis verändert, wusste Lilith zunächst nicht was sie davon halten sollte. Aber sie beließ es dabei und wartete.
"Wie du weißt bin ich Sensei. Ich komme oft gedankenlos herüber, aber ich bin dennoch für viele Kinder verantwortlich und nehme diese Aufgabe sehr ernst. Ein Kind ist verschwunden. Den letzten Anhaltspunkt fand ich im Marktuntergrund. Dort soll er zuletzt gewesen sein. Eine Katze - schau", er zeigte auf die Katze, hinter ihm. "- zeigte mir den weg zu dieser Wohnung. Es muss eine Verbindung geben. Das verriet mir Piep, mein treuer Begleiter. Ihr kennt euch bereits" Lilith war zunächst angetan von seinem Drang zu helfen. Besonders weil es um ein Kind ging. Plötzlich sah sie ihn in einem anderen Licht.
Nur einige Sekunden später realisierte sie jedoch, was dort auf seiner Schulter saß.
"Versteh mich nicht falsch, ich verdächtige dich nicht. Auch wenn du mich umbringen wolltest. Äh, ich meine, ich glaubte das du mich umbringen wolltest." Lilith hörte kaum noch das, was er sagte, sondern blickte weiterhin starr auf das kleine Geschöpf auf seiner Schulter.
Sie bemerkte nur noch wie er ihr den Hut aufsetzte und etwas sagte wie: Darf ich rein ... oder so. Aber auch das nahm sie kaum war.
Schließlich fasste sie sich jedoch ans Herz.
"Ist das .... ist da-da-ddd-d-d-daaas ...ein V-v-v-v-v-v-v-v-vo-o-oo-g-e-Voge-Voge", fragte sie mit ziternden Stimme und presste sich panisch an die Tür.

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BeitragThema: Re: Lilith's Wohnung   Di 14 Jan 2014, 22:28

"Ob das ein Vogel ist?" frage ich begeistert. "Ja, das ist Piep, mein Spatz. Ich freue mich sehr, dass du meinen kleinen Freund bemerkt hast. Er fühlt sich manchmal etwas übersehen."
"piep", sagt Piep.
"Nein, nein, mein kleiner", erwiderte ich. "Weißt du, es ist nicht so, dass ich meinen Begleiter verstehen könnte. Es sind Gefühle. Ich habe so ein Gefühl, wenn er mit mir redet. Bisher lag ich nicht oft falsch. Ich -"
"piep", unterbrach mich Piep.
"Hm. seltsam, er hat gerade ein wenig Angst, vielleicht irre ich mich aber auch. Ihr solltet auch Freunde werden. Du brauchst auch keine Angst zu haben. Lass die Tür los." Ich muss lachen, als ich sehe, wie sich Lilith an der Tür festhält. Ob sie glaubt Piep würde ihr etwas antun. So ein lieber Kerlchen. Mein kleiner Freund. Mein einziger Freund. Ich bin so froh ihn gefunden zu haben. Ich packe Lilith Hand.
"Komm, ich möchte das ihr Freunde werdet. Halte deine Hand unter sein Schnabel. Komm. Genau so. Du kannst ihn auch berühren." Ich bin froh, dass auch Piep eine Freundin findet. Bald waren wir nicht mehr allein.
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BeitragThema: Re: Lilith's Wohnung   Di 14 Jan 2014, 22:35

Liliths Herz raste in einem unermesslichen Tempo, als der Sensei ihre Hand zu dem Vogel führen wollte. Sah er denn nicht, das sie panische Angst hatte?
"Wa-w-w-w-w-w-w-waa-wa-waaaa-was-WAS ma-mama-mach-machst du DA" kreischte sie und versuchte sie aus Kato-Senseis Griff zu befreien, doch es war erfolglos.
Als er ihre Hand schließlich unter den Schnabel von Piep hielt konnte sie nicht mehr. Sie stieß einen kreischenden Schrei aus und sank ohnmächtig zu Boden.
Alles um sie herum wurde schwarz, doch ein einziges Bild nahm ihr Blickfeld ein. Der Vogel. Piep. Und dann sah sie plötzlich auch den Adler vor sich. Der von Kamui, dieses riesige Ungeheur.
Und dann erst wurde alles um sie Finster. Fast hätte man meinen können, das ihre erlittende Ohnmacht ein Segen gewesen war. Schließlich bewahrte es sie davor, einen Vogel direkt berühren zu müssen.
Sie würde allerdings wahrscheinlich eine noch größere Phobie haben, als vorher.
Da lag sie nun. Ohnmächtig vor Kato-Senseis Füßen. Und das, obwohl sie doch hatte einfach nur schlafen wollen.

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BeitragThema: Re: Lilith's Wohnung   Di 14 Jan 2014, 23:06

Nun stehe ich hier. Ich versuche die letzten Augenblicke Revue passieren zu lassen. Was zum Teufel ist hier passiert? Wieso fällt sie einfach um? Erst lehnt sie sich noch in cooler Pose an den Türrahmen, dann klammert sie sich wie wild daran und jetzt liegt sie hier ohnmächtig. Wer soll denn bitte einmal Mädchen verstehen, wenn die sich ständig so verhalten? Vielleicht tut sie auch nur so. Ich sollte sicher gehen. Mit einen Stock piekse ich auf ihren Arm nieder. "Bist du wach?" frage ich. Dann piekse ich auf ihre Wange. Das macht irgendwie Spaß, aber ich sollte vielleicht etwas unternehmen.
"Piep", spreche ich Piep an. "kannst du zu diesen Uhrenhändler fliegen und ihn beobachten? Ich fürchte das kann eine Weile dauern."
Ich hebe Lilith auf und bringe sie in die Wohnung. Nun entstehen viele aberwitzige Vorstellungen in meinen Kopf. Aber ich habe Prinzipien. Ich wäre ein Schuft, wenn ich mir jetzt ihr Höschen anschauen würde. Aber.. aber eine Kleinigkeit.. ich kann nicht widerstehen!
Behutsam lege ich das Mädchen auf das Bett. Ihre Katzen umringen sie. Vermutlich machen sie sich sorgen. Aber ich konnte nicht länger darauf achten. Ich hatte einen Plan und musste daran arbeiten. Ich durchwühle ihre Klamotten und nahm mir ein paar Sachen. Dann eine Schere. Und Faden. Ich muss es rechtzeitig schaffen!
Ich war so weit! Fertig! Ich gehe zu Lilith herüber und ziehe ihr meine geschneiderten Sachen an. Puh. Geschafft. Jetzt schaue ich sie an. Ich musste kichern.
"Katzen! Schaut nur", rief ich. "Was ich erschaffen habe! Das süßeste Wesen der Welt! Eure Königin! Schaut! Das Katzenkostüm! Schaut doch nur genau hin" , sage ich und blicke zornig auf die Katzen, die mich anstarren. Dann geht ihr Blick ruckartig zu ihre Herrin. "gut so, seht nur, das weiße Kostüm sieht so flauschig aus und der große Katzenkopf ist einfach- sie ist einfach- sie ist-", stottre ich. Mein Kopf geht herab. Sie ist so süß. Meine Lippen sind nun dicht über die ihre. Ich zögere. Nein! Ich habe Prinzipien. Ich setze mich neben das Bett und warte, bis sie erwacht. In der Zeit kann ich mich mit den Katzen umher kullern.
"Jaaaa, spielen! Spielt mit mir!"
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BeitragThema: Re: Lilith's Wohnung   Mi 15 Jan 2014, 08:27

Als Lilith aufwachte war es Morgen. Müde blickte sie auf die Uhr und sah das sie scheinbar doch noch ein paar Stunden - wenn auch nicht viel - geschlafen hatte. Sie richtete sich langsam auf und erschrack zunächst, als sie den Lehrer mit ihren Katzen spielen sah.
Dann erinnerte sie sich jedoch an alles was passiert war und war noch überraschter darüber, das sie in diesem Bett lag. Er hatte wohl doch ein gutes Herz.
Als sie jedoch an sich herunter blickt, begann sie kurz zu quieken. Was hatte sie da an?
Sie rannte zu ihrem Wandspiegel und blickte verdattert drein, als sie sich sah. Wann hatte sie sich dieses Katzenkostüm angezogen?
Sie drehte sich um zu dem Lehrer, der mit den Katzen spielte. War er nicht müde?
"Äh", begann sie und kratzte sich verwirrt am Kopf - ihren Katzenkopf.
"Was ist letzte Nacht passiert?" Sie hoffte tief in ihrem inneren, das dahinter keine kranke perverse Idee steckte.

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BeitragThema: Re: Lilith's Wohnung   Mi 15 Jan 2014, 10:47

"Was ist letzte Nacht passiert?", sagt sie. Ich erschrak mich.
"Hört auf, es ist so weit! Wir können nicht mehr weiter spielen. Sie ist aufgestanden", sagte ich aufgeregt zu den Katzen, denn Wir haben in der Nacht nicht nur gespielt. "alle auf ihre Plätze." Wir rennen um Lilith herum. Knien uns nieder und werfen uns vor ihr auf den Boden. Dann beten wir sie an.
"Ohhhh, heilige Katzenherrin", beginne ich. Einige Katzen haben noch ihren Hintern in die Luft gestreckt. Ich seufzte innerlich. Ich habe versucht es ihnen richtig beizubringen, aber den Hintern wollten sie einfach nicht herunter nehmen. Immerhin legten sie ihren Kopf auf die Pfötchen. "wir beten dich an, wir vergöttern dich! Wir wollen dir jene Opfer bringen, die dich zufriedenstelle, oh Süßigkeit aller Katzen!"
Ich greife hinter mir und hole einen Teller hervor. "Oh, Wunder der Katzenkrone, nehmt unser bescheidende Gabe an, oh Puzigkeit", sage ich im wehleidigen Ton. Die Katzen stimmen mir ein. "muuuururururrrrr".
Wie habe ich das alles geschafft? Den Fisch zu besorgen? War ich angeln? Die Katzen zu trainieren? Das Kostüm zu schneidern? Bin ich den Wahnsinn verfallen? Ist die Sonne etwa schon aufgegangen? Ich hoffe, sie kommt nicht darauf, dass es sich um eine kranke, perverse Idee handelt.
Dann beginne ich ihr zu erzählen was passiert ist. Das sie in ein Zeitloch gefallen ist und nun in einer Paralelwelt aufgewacht ist, wo sie die Katzengöttin ist. "und ich habe mit dem Kostüm natürlich nichts zu tun, oh Traum aller Fische", redete ich mich heraus. "die Welt gehört euch und ich bin euer Diener, eure Miezigkeit."
Ich lege mich auf den Bauch und strecke meine Hände ein wenig vom Körper. Die Katzen tun es mir gleich.
Alle zusammen sagen wir: "murrrr",
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BeitragThema: Re: Lilith's Wohnung   Mi 15 Jan 2014, 14:12

Entsetzt starrte Lilith auf den Sensei und die Katzen.
Zeitloch? Parallelwelt? Meinte er das ernst?
Lilith blickte noch einmal auf ihren Wecker und sprang dann zum Fenster um hinaus zu schauen. Alles sah genau so aus wie sie es gestern auch gesehen hatte. Aber was musste das schon heißen?
Eine Parallelwelt ähnelte schließlich einer Welt, was quasi heißen konnte, das Lilith sie eh nicht erkennen würde.
Wieder blickte sie zu dem Lehrer und dann sich herunter. Wieso trug sie dieses Kostüm? War sie wirklich die Katzenherrin?
Sie schluckte einmal und spürte wie sich ein Kribbeln in ihrem Körper ausbreitete. Sie! Die Katzenherrin! Sie liebte Katzen! Ein Traum würde wahr werden, aber ...
Sie schüttelte heftig den Kopf und schlug mit ihren riesigen Tatzen dagegen. Das konnte doch nicht sein! Da kam ihr noch ein Gedanke. Wenn sie in einer Parallelwelt war, dann ...
Ihre Augen weiteten sich und sie stürmte vorbei an ihren Katzendienern und dem Lehrer aus dieser Parallelwelt. Dann öffnete sie die Tür und kletterte an der Feuerleiter hinauf. Sie wollte die Welt von oben sehen ...

Klettert auf die Dächer

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BeitragThema: Re: Lilith's Wohnung   Mi 15 Jan 2014, 16:34

Was ist denn jetzt passiert? Ich muss in Ruhe darüber nachdenken. Sie ist raus gerannt. Ganz klar. Raus gerannt. Sie hat nicht geschrien, nein. Sie war auch nicht verärgert, nein. Was dann? Ich liege noch immer in der unterwürfigen Pose da. Die wird langsam unbequem. Vielleicht sollte ich mich rühren. "Wir können uns jetzt wieder bewegen", sage ich zu den Katzen. "Habt ihr eine Ahnung was gerade passiert ist?" Ich gehe zur Tür herüber. Sie ist weit und breit nicht mehr zu sehen. Was zum Teufel? Na, sie wird schon wiederkommen.
"Wir müssen noch aufräumen", sage ich mit autoritären Blick zu den Katzen.
"Ja, das kannst du dahin bringen. Nein, das kommt dort nicht hin", dirigiere ich die Katzen, die mit ihrer Stupsnase die zerschnittenen Sachen transportieren. Habe ich eigentlich ein Kleidungsstück nicht zerschnitten? Das war es auf jeden Fall Wert.
"Ja, genau, und alles in den Schrank stopfen. Springt einfach dagegen. Das wird schon passen."
Ich sollte Tee kochen, damit wir unser Gespräch fortführen können, wenn sie zurückkommt. Ich gieße das Wasser in die Tassen und warte. Sie kommt nicht. Dann kann ich mich immerhin kurz in das Bett legen. Ich bin müde. Ich schlafe.
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BeitragThema: Re: Lilith's Wohnung   Do 16 Jan 2014, 16:21

Kommt von den Dächern

Lilith betrat wieder ihre Wohnung und musste schmunzeln, als sie dort Kato-Sensei schlafen sah.
Sie öffnete ihren Kleiderschrank und blickte dann verwirrt drein. Ihre Kleidung hatte sich stark reduziert und verwundert fragte sie sich, wohin sie verschwunden war.
Plötzlich ahnte sie etwas. Langsam blickte sie noch einmal an sich herunter und erkannte erst jetzt die ganzen Nahte.
Wütend drehte sie sich um. Plötzlich war jegliche Sympathie wieder verschwunden.
Schnell ging sie zum Schreibtisch und holte sich einen wasserfesten Edding heraus. Dann ging sie zu dem schlafenden Lehrer und malte ihm einen Schnurrbart so wie kleine Herzen und Sterne auf die Wangen und die Stirn. Als sie fertig war schmiss sie ihn in eine Ecke und holte sich einen Pullover, Rock und Strümpfe, - ihre gar letzten Kleidungsstücke - aus dem Schrank und zog sich im Badezimmer um.
Natürlich würde der bescheuerte Lehrer die Farbe vom Gesicht abwischen können, wenn er viel Wasser benutzte, aber trotzdem spürte sie ein klein wenig Genugtuung. Es war nur selbstverständlich, das er ihr neue Kleidung kaufen musste.
Als sie fertig war setzte sie sich an ihre Bettkante und beobachtete den schlafenden Typen.
Langsam piekste sie ihm immer wieder in seine Wange.
"Seeeeenseeeeeei ... Seeeeeeeenseeeeeeei ... Seeeeeeeeeenseeeeeei."

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BeitragThema: Re: Lilith's Wohnung   Do 16 Jan 2014, 18:32

"Oh, Hallo, Guten morgen? Guten Tag? Wie lang habe ich geschlagen? Du bist umgezogen, wie kommt das? Da hast du einen sehr schönen Rock an" sagte er mit musternden Blick. "Aber nehme es mir nicht übel, wenn ich das Kostüm mehr mochte." Ich stehe auf und strecke mich. Die Katzen umringen wieder Lilith. "Wie kommt es eigentlich, dass du so viele Freunde um dich versammelt hast? Wo kommen die ganzen Katzen her?" frage ich mit spürbarer Verwunderung. Ich habe noch nie so viele Katzen auf einem Fleck gesehen. "Das ist bezaubernd", füge ich hinzu.
Ich gehe zum Tisch herüber und setze mich. "Ich habe Tee gemacht", und zeige auf die Tassen. "setze dich doch bitte. Fühl' dich ganz wie zu hause." Ich biete ihr einen Platz an. "Nun, ich möchte gern mit der Befragung beginnen. Hast du den Detektivhut noch irgendwo?" frage ich und blicke mich um. Wo steckt der? Haben den die Katzen mit in den Schrank gestopft? Das wäre fatal. Aber ich brauche meinen Detektivhut- Ohne bin ich kein echter Detektiv, wog ich ab. "Setz dich doch bitte."
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BeitragThema: Re: Lilith's Wohnung   Do 16 Jan 2014, 18:54

Als er Lilith einen Platz anbot wurde sie sauer. War das hier sein zu Hause oder ihres? Also blieb sie stehen und schaute ihn nur an.
"Was soll das hier werden? Wer hat dir erlaubt Tee zu kochen und was soll diese ganze Show hier?" Sie zeigte auf ihre ganze Wohnung und auf das Kostüm. Die Katzen umgarnten sie wieder und schnurrten liebevoll.
Sie blickte auf sie hinunter und war dennoch beruhigt, das es ihren Lieblingen gut ging. Also war er vielleicht doch kein schlechter Kerl.
Genervt und wütend setzte sie sich dennoch hin und starrte ihn böse an.
"Ich kümmere mich um diese Katzen! Ich bin alles was sie haben! Mehr brauchst du nicht zu wissen", fauchte sie und blickte auf die Tischkante. Da erblickte sie zu ihren Füßen den Hut und begann zu grinsen.
Gewandt nahm sie den Hut und setzte ihn auf.
Dann stützte sie ihren Kopf auf ihre Hände und lächelte frech. Jetzt sollte er schon mit seiner doofen Befragung loslegen und ihr am besten noch gleich erklären, was dieses Theater hier zu bedeuten hatte.
Innerlich freute sie sich. Sie hatte seinen Hut. Er würde ihn erst wiederbekommen, wenn er ihr alles erklärt hatte ... oder wenn sie Lust dazu hatte.

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BeitragThema: Re: Lilith's Wohnung   Do 16 Jan 2014, 19:14

"Na, du bist aber gesprächig", sage ich ironisch. Sie schien ja eine prächtige Stimmung zu haben. Dabei hab ich mir so viel Mühe gegeben, es ihr hier gemütlich zu machen. "Warte bitte ein Moment."
Ich gehe zum Kühlschrank und nehme eine Packung Milch heraus. Ich gieße den Katzen etwas in ihr Schälchen. Hierbei kann ich meine Gedanken ordnen. Wie soll ich ihr das alles erklären? Wo war ich mit meiner Ermittlung?
"Es ist so, dass ich meine Ermittlungen im Marktuntergrund begonnen habe. An den Marktständen erhoffe ich mir Ergebnisse. Damit meine ich jemanden, der das Kind gesehen haben muss", erzähle ich wahrheitsgemäß. Ich erzähle ihr von den Uhrenmacher und meiner Bemühung die richtige Ausrüstung zu beschaffen. "Daher habe ich aus den Detektivhut. Ohne richtigen Detektivhut brauch man gar nicht auf die Idee kommen einen Fall zu lösen. Das wäre als wenn sich ein König ohne Krone auf den Thron setzt und Befehle erteilt. Wer hört da noch auf einen König? Oder wenn jemand aus der Stadtreinigung, ohne Reinigungsanzug deine Tonne reinigen möchte? Das lässt doch niemand zu", verglich ich fleißig. Ich bringe noch exakt 7 weitere Beispiele, um mich zu erklären. Dann berichtete ich von der Katze. Die eindeutig etwas mit den Fall zu tun haben schien. Das erklärte mir Piep.
"Du kennst doch Piep oder?" fragte ich strahlend. Leider bist du umgefallen, eh ihr richtig Freunde werden konntet. Ich habe ihn leider zur Beobachtung geschickt, falls du ihn suchst. Tut mir Leid, aber ich bringe euch noch zusammen, keine Angst. Was war eigentlich los mit dir?"
Nach einer Weile zeige ich ihr das Bild des Jungen. "Hast du den Jungen bereits einmal gesehen? Hier. Schau es dir bitte genau an und lass dir gründlich Zeit, eh du antwortest."
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BeitragThema: Re: Lilith's Wohnung   Do 16 Jan 2014, 19:43

Lilith beobachtete ihn grimmig, als er sich - als wäre es völlig normal - die Milch aus dem Kühlschrank nahm.
Als er begann Beispiele zu nennen und diese miteinander zu vergleichen musste sie schmunzeln. Er glich eher einem kleinen Philosophen, als einem Lehrer und sie fragte sich wie er wohl so im Unterricht war. Tatsächlich überlegte sie gar, was er überhaupt unterrichtete.
"Du kennst doch Piep oder?" fragte ich strahlend. Leider bist du umgefallen, eh ihr richtig Freunde werden konntet. Ich habe ihn leider zur Beobachtung geschickt, falls du ihn suchst. Tut mir Leid, aber ich bringe euch noch zusammen, keine Angst. Was war eigentlich los mit dir?" Lilith zuckte entgeistert zusammen.
"Äh-äh-äh-äh-äh-alsooo ... ähm ... nichts hahahaha, gar nichts", sagte sie lachend, das absolut irre klang. Glücklicherweise zeigte er ihr ein Bild von einem Kind, bevor ihr die Situation unangenehm werden konnte.
"Hast du den Jungen bereits einmal gesehen? Hier. Schau es dir bitte genau an und lass dir gründlich Zeit, eh du antwortest."
Lilith blickte eine Weile auf das Bild und überlegte, ob sie den Jungen schon einmal gesehen hatte.
"Tatsächlich kommt er mir bekannt vor", sagte sie und nahm das Bild fest in die Hand. Krampfhaft überlegte sie woher sie ihn kannte.
"Ich weiß nicht ... es könnte natürlich jedes beliebige Kind sein, aber ... ich arbeite wie Sie wissen" - sie schaute ihn jetzt an - "im Wohnheim nebenbei. Ich glaube dort habe ich ihn schon einmal gesehen, aber wer es genau ist, kann ich Ihnen leider nicht sagen", sagte sie und klang wie eine liebevolle Mutter, die sich ernsthaft sorgte.
Sie mochte Kinder über alles. Sie hoffte das der Lehrer ihn finden würde.

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BeitragThema: Re: Lilith's Wohnung   Do 16 Jan 2014, 20:07

"Nun. Lass uns lieber einmal gründlicher darüber nachdenken", sage ich ebenfalls mit Väterlicher Stimme. In der Überlegung stand ich auf. Ich muss mich irgendwie bewegen, damit ich meine Gedanken ordnen kann. Die Waschmaschine steht ganz in der Nähe und ich sehe, dass noch Wäsche darin liegt. Ich nehme sie raus und hänge sie auf. In meiner Konzentration bemerke ich selbst die Höschen nicht, die ich nach und nach aufhänge. Erst als mir der Gedanke kommt, dass Lilith scheinbar doch noch Klamotten hat, erwache ich aus meiner Trance. "Lilith, du hast doch noch Sachen!" Stoppen wir hier einmal die Zeit und betrachten meine Person. Da stehe ich nun. Mein Gesicht voll gekritzelt, was mir zu jenen Zeitpunkt noch nicht bewusst ist und halte einige Höschen in der Hand. Meine Gedanken rasten. Wieso stand ich hier und hielt so viele Höschen in der Hand. Dafür gab es keine Logische Erklärung. Meine Schlussfolgerung war also folgende: Ich räusperte mich und hing die Wäsche zu ende auf. Dann setzte ich mich wieder und legte Lilith eines ihrer Höschen auf den Tisch. Eine Katze war darauf abgebildet.
"Lilith, es ist mir ein wenig unangenehm, aber würdest du mir dieses Höschen überlassen? Es äh..", fragte ich verzweifelt. "wird mir weiterhelfen den Jungen zu finden! Ja, wird es! Ich werde, äh, einige Fasern untersuchen lassen, um sicher zu gehen, dass du nichts mit dem Verschwinden, äh, zu tun hast. Weißt du, Detektive wissen über solche Sachen bescheid, ja. Müssen ihrer Nase verfolgen und so. Und ich sehe hier ganz klar eine Spur. Gut. Jetzt wo wir das geklärt haben, können wir vielleicht auf deine Katze zu sprechen kommen", weiche ich schnell zu einem anderen Thema. Ich hoffe, es fällt ihr nicht auf. "Sie war ganz klar am Tatort. Kannst du mir etwas dazu sagen?"
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BeitragThema: Re: Lilith's Wohnung   Do 16 Jan 2014, 20:14

Als er ihren Slip auf den Tisch liegt werden Liliths Augen riesig.
"Lilith, es ist mir ein wenig unangenehm, aber würdest du mir dieses Höschen überlassen? Es äh.. wird mir weiterhelfen den Jungen zu finden! Ja, wird es! Ich werde, äh, einige Fasern untersuchen lassen, um sicher zu gehen, dass du nichts mit dem Verschwinden, äh, zu tun hast. Weißt du, Detektive wissen über solche Sachen bescheid, ja. Müssen ihrer Nase verfolgen und so. Und ich sehe hier ganz klar eine Spur. Gut. Jetzt wo wir das geklärt haben, können wir vielleicht auf deine Katze zu sprechen kommen. Sie war ganz klar am Tatort. Kannst du mir etwas dazu sagen?" ... Lilith riss ihren Slip vom Tisch und begann den Lehrer anzuschreien.
"Bist du total behindert!? Was zum Teufel ist mit dir nicht ganz richtig! He?", fragte sie und ging zum Badezimmer um die Tür abzuschließen. Dann stopfte sie ihren Slip in ihr Unterwäschefach und setzte dem Lehrer seinen Hut grob auf den Kopf.
"Ich habe keine Ahnung was du für ein Detektiv sein willst, aber sei woanders einer, nicht HIER!" Sie stand wütend vor ihm. Ihr Gesicht war rot und ihr war diese Situation äußerst peinlich. So peinlich, das sie nicht mal Gewalt anwenden konnte.
"Ich kann dir nicht weiterhelfen! Ich kann gerne ebenfalls suchen, aber nicht mit dir ZUSAMMEN! Es wäre besser, wenn du jetzt gehst", sagte sie wütend und mit zittriger Stimme.

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BeitragThema: Re: Lilith's Wohnung   Do 16 Jan 2014, 21:10

"Ok, fassen wir eins zusammen. Du scheinst ein bisschen angespannt zu sein", versuche ich zu erklären. Ich gehe in Richtung Küche und bereite einen neuen Tee zu. "Das ist auch ganz normal. Niemand wird gern für etwas beschuldigt. Ich entschuldige mich, für mein direktes Verhalten. Manchmal fällt es mir schwer mich zurück zu halten. Wir sehen also, es ist ganz normal. Nur solltest du deine Wut nicht auf mich lenken. Immerhin bin ich nur eine unschuldige Person, die versucht einen ernsten Fall aufzuklären. Du solltest deine Wut auf den eigentlichen Täter lenken." Der Tee ist fertig und ich bringe ihr die Tasse. "Bitte sehr. Das ist ein sehr guter Tee. Du solltest dich ein wenig entspannen", sage ich und gehe um sie herum. Ich lege meine Hände auf ihre Schulter und fange an zu massieren. "Es ist ok. Alles ist ok. Ehrlich gesagt, ich glaube nicht das zu darin verwickelt bist. Ja, ehrlich, wahrscheinlich ist alles eine Verwicklung aus lauter kleinen Ungereimtheiten. Ich muss nur die Puzzleteile richtig aneinander fügen", schwatzte ich beim massieren. "Manchmal fühle ich mich dabei sehr allein, das kannst du mir glauben. Wirklich. Doch, ehrlich, du kannst es dir sicher nur schwierig vorstellen." Ich gehe um sie herum und knie mich vor ihr nieder und nehme ihre Hand. "Weißt du, manchmal fehlt mir eine Person an meiner Seite. Ein Mädchen, das mich verstehen kann. Ein Mädchen, wie du."
Ich lasse sie los und gehe ins Bad. Hoffentlich hört sie die Spülung nicht. Ich stecke mir das Höschen ein und gehe heraus. Nun wieder die coole Verabschiedung. Wo hab ich das eigentlich gelesen, dass Mädchen auf 'coole' Verabschiedungen stehen? Und ich weiß nach wie vor nicht, was dieses 'cool' eigentlich bedeutet. Ich gehe zur Tür, kraule die Katzen, die mir gefolgt sind und flüstere ihnen ins Ohr: "Passt gut auf eure Herrin auf!" Die Katzen murren.
"Bis dann, meine Vermurrtheit", verabschiede ich mich. Ich juble innerlich. Wieder ein sehr eleganter Abgang. Jetzt wird sie sich fragen: Wer war dieser elegant, mysteriöse Kerl. Geschafft! Aber im Fall des Jungen bin ich nicht voran gekommen. Schwieriger Fall.

Mi geht in die Schule.
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BeitragThema: Re: Lilith's Wohnung   Do 16 Jan 2014, 21:24

Wer war dieser beschissene Kerl, fragte sich Lilith, als er gegangen war. Sie war vollkommen verwirrt über sein Verhalten. Tatsächlich reagierte er vollkommen anders, als man es erwarten würde.
Sie wusste bzw. ahnte das er das zu jedem Mädchen sagte und er es nicht ernst meinen konnte. Männer, durchfuhr es sie.
Lilith ging wieder in das Badezimmer und betrachtete ihre Wäsche. Irgendwie beschlich sie das Gefühl, das hier etwas fehlte, aber sie kam nicht drauf.
Schulterzuckend ging sie wieder ins Zimmer und blickte hinaus aus dem Fenster. Draußen war es ziemlich bewölkt.  Sie dachte an den Jungen und begann sich Sorgen zu machen. Was war, wenn sich das Wetter verschlechtern würde und der Junge dort alleine draußen herumlief.
Sie zog sich ihren Mantel an und band sich ihren Schal fest um den Hals. Dann trat sie nach draußen.
Zwei Katzen folgten ihr.

Geht in die Innenstadt, auf die Straßen

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